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Berichte

Jahresbericht 2018 OMC Sportchef

Es freut mich, dass auch das zweite Jahr für mich als Sportchef dank der hervorragenden Zusammenarbeit zwischen Veranstaltern, Fahrern und Rolf Iberg als äusserst angenehm verlief. Rolf hat für seine Arbeit mit den pünktlichen und Informativen Mitteilungen per SMS einen grossen Applaus verdient.

Ebenfalls können wir den Fahrern ein Kränzchen winden, wurde doch an allen Rennen fair gefahren und es gab keine Verletzten durch rücksichtloses Fahren.

Doch gab es einige Fahrer die sich Verletzten, was wir sehr bedauern, es waren aber Unfälle ohne Dritteinwirkung. Wir hoffen das diese Fahrer 2019 wieder Gesund in unser Renngeschehen eingreifen können.

Dank gebührt allen die sich jeweils Hilfsbereit und selbstlos einsetzen, damit die Verletzten Ihr Töff und Bus wieder zuhause vorfinden.

Wie man sich ohne zu fahren durch Steine und Wespen verletzen kann, damit hat Beni in Braunau und Escholzmatt dieses Jahr seine Erfahrungen gemacht.

Ich werde den Jahresbericht dieses Jahr etwas kürzer halten und nicht speziell auf jedes Rennen eingehen. Wo die Rennen gefahren wurden, findet man mit Rangliste und Fotodokumenten auf unserer Homepage.

Das heute das Anmelden und Bezahlen meist nur noch Elektronisch gemacht werden kann, daran müssen wir uns gewöhnen. Fahrer die keine Unterstützung und damit Mühe haben, die können mir ein SMS schreiben, dann werde ich das Anmelden und das Einbezahlen für sie erledigen. Ebenso werde ich weiterhin gerne für die Fahrer mit weiter Anreise das Einschreiben erledigen. Aber bitte gebt mir Bescheid, wenn ihr noch nicht einbezahlt habt, damit ich nötigenfalls genügend Geld dabeihabe, was zum Beispiel in Braunau nicht der Fall war.

Damit die Elektronischen Nachrichten alle Erreichen, ist jeder selber Verantwortlich dass beim Aktuar die richtige Email-Adresse hinterlegt wurde, und Adressänderungen gemeldet werden.

Fahrer die keine Email Adresse haben, kann ich die Unterlagen gerne sporadisch per Post senden.

Natürlich gibt es auch ein zwei negative Meldungen, es gehört sich einfach nicht das irgendwelche Fahrer während den Rennen zu den Veranstaltern gehen und über den Pistenzustand ausrufen wie in Oberriet geschehen. Die Folgen über dieses Vorgehen haben wir letztes Jahr in Les Verriers bitter erfahren, die wollen dann einfach nichts mehr mit Oldtimern zu tun haben. In der Regel haben die Veranstalter versierte Rennleiter vor Ort wie auch in Oberriet, die wissen was zu tun ist, wenn es zu gefährlich wird. Wenn jemand das Gefühl hat, dass unbedingt die Piste etwas geändert werden muss, soll er zu mir kommen, und ich werde, das wenn nötig, mit dem Rennleiter besprechen.

Ich habe versucht mit den Töff Dokumenten ein wenig grosszügig zu sein, und wenn nötig diese auch mal an einem Rennen zu prüfen und stempeln, wenn es zur Maschinenabnahme im März nicht gereicht hat oder ein anderes Motorrad gekauft wurde. Es kann aber nicht sein, dass wir als Spoko diesen Fahrer nachlaufen müssen um sie zu bitten ob wir den Töff prüfen dürfen. In Zukunft werden nur noch Töffs auf dem Platz geprüft, die mit vollständig ausgefülltem Dokument ihr Töff an meinen Standort bringen. Ansonsten gibt es einfach keine Motorradpunkte mehr, denn die Abnahme oder Meldung von relevanten Änderungen und Besitzerwechsel ist nach wie vor Obligatorisch!

Und nun zu einigen Facts aus dem Renngeschehen 2018

Wie gewohnt, wurde am 04.März bei Wädi Senn die Maschinenkontrolle durchgeführt. Dank an Käthy und Wädi für das Gastrecht und das feine Zmorge. Wer hätte da schon gedacht das in unserem Rennkalender mit elf Veranstaltungen, ein Rennen wegen Trockenheit abgesagt wird.

Unser Saisonstart begann wie üblich anfangs April in Wohlen und endete Mitte Oktober in Schwarzenburg. Durchschnittlich waren wir an jeder Veranstaltung mit 42 OMC Fahrern am Start. Am meisten mit 68 in Lugnorre, am wenigsten in Agasul mit 32.

Zur Entwicklung der einzelnen Kategorien ist folgendes zu sagen.

Bei der Kategorie Pre 68 mit 9 zählbaren Rennen und 25 (Vorjahr 32) klassierten waren 2 Favoriten für den Meistertitel ziemlich vom Pech verfolgt, einerseits mit alten Verletzungen, anderseits mit viel Maschinenpech. Von den 18 Laufsiegen gingen neun an B.Näpflin, je drei an B.Winiger und J.Büsser, zwei an W.Mohr und einer an R.Künzler.

Mit durchschnittlich elf Fahrer am Start, mit maximal 18 in Lugnorre und minimal 6 in Escholzmatt zeigt, dass wir in dieser Kategorie nur wenige Stammfahrer haben. Somit ist es ausser in Wohlen und Lugnorre wo etliche Ausländische Fahrer an den Start gehen, nicht mehr möglich diese Kategorie in einer eigenen Klasse starten zu lassen.

In der Kategorie Pre 75 mit 10 zählbaren Rennen und 37 klassierten (Vorjahr 33) war die durchschnittliche Starterzahl mit dreizehn Fahrern am Start ebenfalls nicht berauschend. Hier gäbe es eigentlich genügend Fahrer, nur sind es zu viele die nur ab und zu an die Rennen kommen.

Von den 20 Laufsiegen gingen 14 an D.Nüssli, je zwei an Büsser, Vittori und Näpflin. Immerhin gab es 3 Fahrer die an allen Rennen am Start waren.

Erfreulich das es bei den TS immer noch kontinuierlich Zuwachs gibt, haben doch in diesem Jahr 40 Fahrer Meisterschaftspunkte geholt. (Vorjahr 31) Immerhin 5 Fahrer ist es gelungen an allen 10 Rennen zu starten, vier weitere fehlten nur einmal. Von den 20 Laufsiegen gingen 11 an B. Omlin, je zwei an Marc Keller, Patrick Suter und Daniel Buschor, je einen an P.Huser, W.Iten und Allesio Solda.

Bei der 250 haben wir dank den Twinshock mit 26 gewerteten Fahrern (Vorjahr 21) ebenfalls steigende Tendenz. Obwohl die TS keine Maschinenpunkte bekommen, haben wir erstmals 2 Pokalberechtigte TS Fahrer in dieser Kategorie.

Mit einer Boit Separe Maschine fährt eigentlich nur noch unser unzerstörbarer Noldi. Den anderen Fahrer die solche Maschinen besitzen ist es Altershalber einfach nicht mehr möglich ausser in Lugnorre, wo es eine separate Klasse für diese Maschinen gibt an den Start zu gehen.

Zusammenfassend kann ich sagen das wir mit unserer Meisterschaft auf einem guten weg sind. Gibt es doch immer mehr Veranstalter die an der Oldie Kategorie ihr Interesse zeigen. Dafür müssen für die Zukunft im Reglement einige Anpassungen gemacht werden, damit wir den Veranstaltern die bereit sind zwei separate Kategorien fahren zu lassen gerecht werden können. Somit möchte ich den Veranstaltern ebenfalls meinen Dank aussprechen, die bereit sind uns eine Startmöglichkeit zu geben.

Ebenfalls gilt mein Dank Selmi für die Pflege und das schnelle aktualisieren der Homepage. Den Fotografen Paul, Lukas und Schige, Sonja und Elsbeth die uns mit ihrem Bildmaterial unterstützen eine gut dokumentierte HP zu haben.

Zum Schluss möchte ich mich bei meinen Kollegen im Vorstand und der Spoko für die unkomplizierte und angenehme Zusammenarbeit bedanken.

Das sind in etwa meine Ausführungen, zu den ECMO Rennen wird uns Rene was sagen, zu den Seitenwagen Peter.

«Danke für Eure Aufmerksamkeit»